Die Welt ist ein Dorf…

ImageHallo alle miteinander,

hier in San Diego hat das zweite Semester gerade begonnen und die Semesterferien liegen nicht lange zurück. Wie so manch anderen zog es auch mich ins sonnige Florida, wo ich mit Freunden, die ich auf dem Fulbright-Seminar kennengelernt hatte, und zwei ihrer Kommilitonen zweieinhalb Wochen verbrachte.

Meine Reise begann in Orlando, wo wir unser aller Kindheitsträume wahr werden ließen und einen Tag in Disneyland verbrachten. Das Foto hat übrigens Arielles persönlicher „Fishtographer“ geschossen.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir gemeinsam ins Kennedy Space Center und lernten eine Menge über die amerikanischen Raumfahrtprogramme. Gut, dass einer der Mitreisenden Luft- und Raumfahrt studiert und uns daher viele interessante Informationen liefern konnte. Hier erlebte ich auch eines der Highlights meiner Reise: gerade hatte ich eines der Gebäude verlassen, da lief mir, ohne dass wir es abgesprochen hatten, auf einmal mein Schulfreund Tim über den Weg, der in North Carolina ein Praktikum absolviert und mich auch schon in San Diego besucht hatte. Nachdem wir schon im Sequoia National Park, der gute sieben Stunden von San Diego entfernt liegt, zufällig eine Freundin aus San Diego getroffen hatten, merkte ich erneut, dass die Welt eben doch nur ein Dorf ist.Image

Die nächsten Tage verbrachten wir an Floridas Westküste, die aber leider nicht in sehr guter Erinnerung bleiben wird. Leider war es unerwartet kalt und die eingeplanten Strandtage fielen aus. Außerdem verwandelte sich unser Hotelzimmer mehr und mehr in ein Krankenzimmer, da sich zuerst unser Schwede die Grippe holte und mich dann gemeinerweise auch noch ansteckte. Weihnachten verbrachte ich dann überwiegend im Bett. Wir schafften es zwar noch, uns halbmotiviert Tampa und St. Petersburg anzusehen, aber da war zu Weihnachten leider tote Hose.

ImageBesser wurde es dann auf unserem nächsten Halt, Miami. Hier holten wir unsere wohlverdienten Strandtage nach und natürlich verbrachten wir hier auch Silvester bei einer Open-Air Party an der Bucht. Mit Stadtteilen wie „Little Havana“ oder der Downtown ist die Stadt auch sehr sehenswert und abwechslungsreich.

Von dort aus machten wir auch einige Tagesausflüge. Einer davon führte uns in die Everglades, wo wir leider anfangs nicht viel Glück hatten und bei unserer Bootstour vergeblich nach Alligatoren Ausschau hielten. Stattdessen durften wir aber die einzigartige Landschaft, viele tropische Vogelarten und Seekühe bewundern. Später beim Wandern hatten wir dann aber auch die Gelegenheit, ein paar Alligatoren beim Sonnenbad zuzusehen.Wenige Tage später nahmen wir die lange Reise auf uns und fuhren hinunter an den südlichsten Zipfel der kontinentalen USA, nach Key West, wovon auch schon Philipp berichtet hatte. Dort gibt es viele nette Galerien und man ist nur noch 90 Meilen von Kuba entfernt. Den langen Weg war es auf jeden Fall wert.

Bevor ich von West Palm wieder zurück nach San Diego flog, blieben wir dann noch einige Tage in Fort Lauderdale. Die Stadt wird nicht umsonst das Venedig Amerikas genannt. Bei einer Bootstour durch die Kanäle der Stadt sahen wir einige Prachtvillen von Prominenten und reichen Unternehmern, was auf jeden Fall bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Bei einem Spaziergang durch die Stadt erlebten wir anschließend ein weiteres Highlight unserer Reise: plötzlich lief Otto Waalkes an uns vorbei. Wir hätten ja mit viel gerechnet, aber damit sicher nicht. Natürlich haben wir die Chance genutzt und ließen seinen Sohn ein Gruppenfoto von uns schießen.Image

Das war’s im Großen und Ganzen mit meinen Erlebnissen in Florida. Aber drei Tage nach meiner Ankunft zurück in San Diego ging’s auch schon wieder weiter und ich fuhr mit ein paar Freunden nach Big Bear Mountain zum Skifahren. Innerhalb von wenigen Tagen erlebte ich somit einen Temperaturunterschied von gut 40°. Gut, dass ich mir von Don Lutz, dem Initiator des Austauschprogramms, vorher noch einen Teil der Skiausrüstung inklusive einer modischen Skijacke ausleihen konnte, wie man auf dem Foto sehen kann.

Der Start ins neue Semester ist bisher ziemlich gut verlaufen. Mein TA-Job scheint diesmal wesentlich stressfreier zu sein als im Herbst, sodass ich mich jetzt voll und ganz auf meine Masterarbeit konzentrieren kann, die letztes Semester leider etwas auf der Strecke blieb. Darin geht es übrigens um die Modellierung von Temperatur- und Niederschlagsdaten in den Vereinigten Staaten. Eines ist somit auf jeden Fall sicher: So viele Gedanken über das Wetter wie in diesem Jahr habe ich mir vorher noch nie gemacht.Image

Sonnige Grüße aus SoCal

Daniel

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