Graduation, vacation and good bye!

Einen abschließenden Bericht von meiner Zeit hier in Melbourne wollte ich mir dann doch nicht nehmen lassen. Obwohl ich jetzt schon fast wieder einen Monat in Deutschland bin, erinnert man sich doch immer wieder gerne an die Zeit zurück

Ende des Spring Semesters

Das zweite Semester verging wie im Flug. Neben den wöchentlichen Hausaufgaben, den Midterm Exams und dem GSA-Dasein inklusive Tutorien halten und korrigieren war zur Mitte des Semesters immer noch genung Freizeit übrig. Und wo würde man die lieber verbringen als im idyllischen Botanischen Garten gleich neben der Uni, in Downtown Melbourne beim Windowshopping oder dann eben doch am naheliegenden Strand.

Ein  besonderes Erlebnis war ein Rocket Launch und der von der Uni aus organisierte Ausflug ins Disney World Orlando:

Zum Ende des Semesters wurde es dann stressiger. Da ich mich gegen die Thesis Option entschieden haben, musste ich mich neben den Final Exams auch auf eine 1h mündliche Prüfung über den Stoff von drei Vorlesungen vorbereiten. Doch das drei köpfige Komitee war sehr nett und die Prüfung gut machbar.

Im Mai konnte ich dann endlich zwar noch ohne Zeugnis aber ganz klassisch mit Robe an der Graduation Ceremony teilnehmen

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Letzte große Reise

Für die Zeit nach dem Semester hatte ich viel vor. In einer vier wöchigen Reise würden weite Teile der USA erforscht werden. Dafür kam mich ein Freund aus Deutschland besuchen und auch Johannes war wieder dabei.

Der erste Stop war Boston inklusive Whale Watching. Dann ging es mit dem Bus weiter nach Buffalo wo wir auch die Niagara Fälle anschauten. Für den nächsten Teil der Reise mieteten wir uns ein Auto in Las Vegas um für 10 Tage die naheliegenden National Parks zu erkundigen:

Dank dem Ausflug in die Rocky Mountains konnte ich dann doch noch Schnee in diesem Jahr bewundern, obwohl ich keineswegs die Klamotten dafür eingepackt hatte. Danach ging es dann wenigstens wieder in wärmere Gebiete:

Zum Schluss ging es dann noch nach Los Angeles und San Francisco, was aber mit der ganzen spektakulären Natur der National Parks nicht mithalten konnte.

 

Fazit

Würde ich mich nochmal für ein Jahr in der USA entscheiden? Sicher! Es war ein großes Abenteuer, erstmals auf sich allein gestellt zu sein in einem fremden Land mit eigener Kultur. Auch wenn der Organisationsaufwand anfangs sehr hoch ist es zahlt sich definitiv aus. So eine Chance bekommt man nicht oft im Leben.

Auch Melbourne war für mich definitiv die richtige Wahl. Mit seinem verschlafenen Kleinstadt Charme mit vielen schönen Plätzen und nahe am Strand. Und wenn es einem doch mal zu ruhig wird, gibt es in der Umgebung viele Ausflugsziele, wie Orlando mit seinen Freizeitparks oder Tampa mit schönen Stränden. Die Vorlesungen waren vom Aufwand her ok, und auch die Zeit als Teaching Assistant hielt sich in Grenzen. Auch der zusätzliche Abschluss im Ausland wird für die spätere Bewerbung sicher hilfreich sein.

Zum Schluss noch ein großes Danke an die, die den USA-Austausch ermöglichen und viel Spaß an alle die diesen Monat ihr Abenteuer in die USA beginnen🙂

Melissa

 

 

 

Fraktion Milwaukee verabschiedet sich…

Der Alltag

Seit dem letzten Blogeintrag hat sich nicht viel am Alltagsleben im GermanHouse geändert. Es ist weiterhin geprägt von Unistress, Erstaunen über die Lern- und Opferbereitschaft unserer Schüler, gelegentlichem Singen, Feiern und Diskutieren. Halt! Eines hat sich geändert. Der Fitnesswahn ist in das GermanHouse gezogen. Während der Amerikaner was die Fitness anbelangt gerne zu den Extremen neigt, hat sich das GermanHouse durch die Möglichkeiten des Fitnesscenters an der Uni ganz eindeutig in Richtung Arnold Schwarzenegger bewegt. Das Glas Milch pro Tag wurde obligatorisch und beim Essen wurden zu den Eiern (Proteine!) gerne Weisheiten a la “Von Salat schrumpft der Bizeps” serviert. Unfreiwillige “vorher Bilder” sehen mittlerweile alt aus (im wahrsten Sinne des Wortes) und es sind nicht nur die eingekauften Klamotten, die den Flieger auf dem Rückflug schwerer machen, sondern vor allem Erics Arme.

 

Der Abschluss

Zur Feier der Graduierung fand die Abschlusszeremonie in der Pantherarena statt und war eine gelungene Veranstaltung. Besonders toll war die Liveübertragung über das Internet, sodass Familie und Freunde in der Heimat dies problemlos mitverfolgen konnten. Bei jeder Abschlusszeremonie hält ein “besonderer” Alumni der Uni eine Rede, adressiert an die graduierenden Studenten. Leider wurden wir mit einem billigen Plagiat von Steve Jobs’ “Stay hungry, stay foolish” abgefertigt. Nichtsdestotrotz – in der Robe zwischen allen anderen Studenten zu stehen war ein besonderer Moment.

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Reisen

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Zum Schluss wird nochmal gereist, dass es nur so kracht. Marcel hat sich zusammen mit seiner Familie auf in den Süden gemacht während alle anderen an die Westküste gereist sind. Auf dem Programm standen die bekannten Städte Los Angeles, San Diego, San Francisco, aber natürlich auch die National Parks Yosemite, Grand Canyon, Zion, Death Valley und Joshua Tree. Wie hat es uns gefallen und was war besonders gut? Um Redundanz im Internet zu vermeiden, verweisen wir an dieser Stelle auf tripadvisor.de.

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Resume:

Alles in allem hatten wir eine gute Zeit in Amerika, die wir nicht missen wollen. Der Zeitaufwand für die Uni war recht hoch, jedoch waren gute Noten auch leichter zu erreichen, als dies in Deutschland der Fall ist. Das Austauschprogramm hat es uns ermöglicht (ohne die hohen Studiengebühren zu entrichten) an einer amerikanischen Uni zu studieren, was eine Erfahrung wert war. Der Preis dafür ist das Unterrichten an der Uni. Wer die Vorstellung hat, dass dies immer Spaß macht und die Schüler alle motiviert sind, sollte lieber an eine verschlafene Grundschulklasse denken. Oder an eine Wand. Vor allem macht aber wie immer das soziale Umfeld einen entscheidenden Faktor aus. Dies haben wir fast durchweg als angenehm wahrgenommen. Auch wir 5 kamen super miteinander zurecht und waren uns gegenseitig eine Stütze.

 

Das Abenteuer endet

Seit unserem letzten Blogeintrag ist viel passiert. Mit Beginn des Spring-Semesters im Januar haben wir uns verstärkt auf unsere Masterarbeit konzentriert und waren deshalb ganz gut ausgelastet. Nebenbei verfolgten wir aktiv in der 12,414 Zuschauer fassenden Viejas-Arena unsere College-Basketballer von der SDSU, die knapp am Titel in der Western Conference vorbeigeschrammt sind. Die Jungs sind echt eine super Truppe und unser Stadion entwickelt sich zu einem richtigen Hexenkessel. Wir sind der San Diego State University und den Vereinigten Staaten von Amerika sehr dankbar dies miterlebt haben zu dürfen.

Im Frühjahr bekam ich, Lars, Besuch aus Deutschland, was ich zum Anlass nahm, mich als Fremdenführer zu beweisen und meiner Familie die verschiedenen Ecken San Diegos zu zeigen. Außerdem entschlossen wir uns auf eine Shooting Range zu fahren und mit echten Shotguns auf Tontauben zu schießen. Für uns war das eine sehr extreme Erfahrung, da wir in Europa doch einen anderen Umgang mit Waffen gewohnt sind.

In den letzten Wochen des Semesters standen dann die Verteidigung unserer Masterarbeit und die finalen Prüfungen an. Wir waren froh als wir schließlich alles geschafft hatten, da es gegen Ende doch vieles zu tun und vor allem einige Fristen einzuhalten gab. Anders als in Deutschland muss man hier oft erhebliche Gebühren bezahlen, so kostet zum Beispiel die Zulassung und die Veröffentlichung der Masterarbeit $100 oder eine einfache Studienbescheinigung als pdf $7. Dabei lernt man es zu schätzen wie viel man in Deutschland während der Ausbildung kostenlos bekommt.

An der SDSU schreibt man zum Abschluss des Studiums eine Masterarbeit, die man im Rahmen eines 30-minütigen Vortrages verteidigen muss. Neben dem dreiköpfigen Prüfungskomitee war auch sonst jeder Interessierte eingeladen und durfte Fragen stellen. Nachdem wir dies erfolgreich absolviert hatten, waren wir bereit für die Graduation Ceremony, die in der Viejas-Arena stattfand. Im typisch amerikanischen Stil wurde uns feierlich in Robe und Hut der Master-Titel verliehen.

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Mittlerweile sind wir schon zum krönenden Abschluss in Xiamen, China, an einer Partneruni der SDSU angekommen und nehmen an einem Workshop im Bereich der Klimaforschung teil. Durch unsere Arbeit in diesem Bereich hat sich uns diese Möglichkeit ergeben und wir sind natürlich schon sehr gespannt auf diese Erfahrungen. Weil uns der Transpazifikflug zu lang war, legten wir einen einwöchigen Zwischenstopp auf der wunderschönen Insel Maui, Hawai’i, ein um uns mental auf das kommende Abenteuer vorzubereiten. Von dort aus sind wir zum Sightseeing nach Peking geflogen, da wir auch sehr an der chinesischen Historie und den antiken Gebäuden der Hauptstadt interessiert sind. Um anfängliche Schwierigkeiten in der fremden Kultur aus dem Weg zu gehen, haben wir eine Tour mit einer chinesischen Reiseführerin gebucht, die uns in 2 Tagen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten gezeigt und deren Vergangenheit erklärt hat.

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Wir mit unserer Reiseführerin im Summer Palace (Peking)

Nun geht unser Jahr in San Diego schon zu Ende. Ich, Lars, werde nach dem Workshop direkt nach Deutschland fliegen und ich, Flo, noch ein letztes mal in Kalifornien zu einem Roadtrip aufbrechen. Die Zeit in San Diego und um San Diego herum war sehr aufregend und wird für uns immer etwas Besonderes bleiben. Wir freuen uns aber auch schon sehr darauf in unsere Heimat Ulm zurückzukehren und mit dem deutschen Master unser Studium abzuschließen.

Danke an alle die den Ulm-USA-Austausch seit mehr als 20 Jahren möglich machen.

Flo und Lars

 

Die letzten Wochen in Syracuse

Hallo zusammen,

wir drei sind mittlerweile seit genau einem Monat wieder in Deutschland und können in unserem letzten Beitrag mit etwas Abstand auf unsere Zeit in Syracuse berichten.

Das zweite Semester war für mich, Julian, etwas entspannter also das erste, da ich „nur“ noch 3 Vorlesungen hatte, da ich im ersten schon 4 Vorlesungen gehört habe. Die freie Zeit hab ich dazu genutzt, alle möglichen Schnee-Aktivitäten im Schneeloch Syracuse zu unternehmen. Diese waren alle vom Office for recreation services organisiert, mit denen ich am Anfang des Jahres auch schon raften war. Ich war über 6 Wochen jede Woche Skifahren. Das war natürlich nicht vergleichbar mit den Alpen, aber doch besser als ich es erwartet habe, es hat viel Spaß gemacht! Einen Tag war ich Skilanglaufen und einen Tag Snowshoehiking, wandern im Schnee!

Das unterrichten lief im zweiten Semester auch um einiges leichter von der Hand, da man das meiste schon das zweite Mal machte, auch wenn die Vorlesung eine andere war.

Ich kann mich den anderen nur anschließen, dass es komisch ist am Ende alles hinter sich zu lassen und vielleicht nie wieder zu kommen. Auch uns wurde angeboten zu bleiben, aber zu Hause ist es dann doch am schönsten;-) Die ersten Freunde sehe ich auch im August schon wieder, sie kommen nach Deutschland.

Die Graduation-Zeremonie der Uni ging ein ganzes Wochenende lang. Am Freitag sind Anil und Burim auf die Abschlussfeier der Juristen mit dem Vize-Präsidenten Joe Biden als Gastredner gegangen. Biden selbst war Absolvent der School of Law an der Syracuse University.

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Am Samstag fand unsere fakultätsinterne Abschlussfeier statt – die sogenannte „Convocation“ der School of Arts and Sciences. Im wunderschönen Gebäude der Setnor School of Music wurden die diesjährigen AbsolventInnen durch die Dekanin und ihrem Stellvertreter geehrt – begleitet von passenden Klängen einer Cello-Band.

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Die universitätsübergreifende Abschlussfeier fand im Carrier Dome am 15.05.2016 statt. Im Stadion unserer Footballer und Basketballer saßen Freunde und Familien auf der Haupttribüne während alle AbsolventInnen – getrennt nach Abschluss und School – auf der Gegentribüne Platz genommen hatten. Nacheinander wurden alle auf den Platz gebeten. Dabei liefen wir in zwei Reihen nebeneinander mit der Fahne der Schule ein. Gastredner war Mr. Newhouse – ein ehemaliger Student der Uni und seit Jahren erfolgreicher Medienunternehmer.

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Unsere Diplome wurden jedoch nicht an diesem Wochenende ausgehändigt, sondern in den nächsten Wochen postalisch nach Deutschland geschickt.

 

Alles in allem war es eine riesen Erfahrung, die keiner von uns missen möchte.

 

Burim, Anil und Julian

Endzeitstimmung aus Binghamton

Hey Leute,

mein Studium in Binghamton ist nun seit Ende Mai vorbei. Es gab zwar gegen Ende hin noch ein paar Komplikationen, aber alles in allem ist das Studium gut verlaufen. Die Graduiertenzeremonie war gar nicht übel. Man kann sich das Ganze auch online auf YouTube anschauen, wenn man möchte (https://www.youtube.com/watch?v=XHDxBwgUItQ). Das Outfit für die Zeremonie ist allerdings sehr teuer. Besonders, wenn man bedenkt, dass man es wahrscheinlich nie wieder anzieht. Wenn man alles kauft (und von der Uni ausleihen geht nicht) zahlt man um die 100$. Danach gab es dann noch das großen Verabschieden von allen. Es ist schon komisch sich von Leuten zu verabschieden in dem Wissen, dass man sie wahrscheinlich nie wieder sieht. Wobei ich zumindest mit ein paar Leuten versuchen werde in Kontakt zu bleiben.

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Jetzt bin ich auf Reisen durch die USA. Dabei versuche ich meine 60 Tage „grace period“ voll auszunutzen. Angefangen habe ich in Buffalo. Die Stadt selbst hat nicht sonderlich viel zu bieten, aber die Niagara Fälle sind definitiv einen Besuch wert. Die Maid of the Mist und Cave of the Winds lohnen sich auch wirklich.

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Danach ging es weiter nach Chicago. Eine sehr beeindruckende Stadt, die sehr viel zu bieten hat. Große Parks, schöne ruhige Suburbs, Hochhäuser und Großstadtfeeling in der Innenstadt und lange Strände am Lake Michigan. Alles in allem kann man dort gut Zeit verbringen.

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Derzeit bin ich in New Orleans. Die Stadt an sich ist zwar ziemlich runtergekommen, aber es gibt viel wenn es um Kunst und Musik geht. Außerdem ist abends die Stimmung in der Bourbon Street natürlich schwer zu überbieten. Es lohnt sich definitiv, wenn man ein paar Tage feiern möchte.

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Bald geht es dann nach Austin, Texas, wo ich noch einen Freund besuche bevor ich weiter ziehe nach Las Vegas, Los Angeles und San Francisco. Von dort aus geht mein Flug zurück nach Deutschland. Insgesamt würde ich sagen das gesamte Programm lohnt sich auf jeden Fall und ich würde jedem, der daran Teil nimmt, empfehlen etwas Geld zum Reisen anzusparen, damit man auch wirklich mal das Ausmaß der USA kennenlernt. Im Übrigen gibt es auch die Möglichkeit hier zu bleiben. Zumindest in Binghamton wurde ich gegen Ende gefragt, ob ich nicht für meinen Doktor bleiben will.

Das wars dann von mir. Ich hoffe ihr macht alle auch so gute Erfahrungen wie ich.

Schöne Grüße aus New Orleans.

Jannis Thorvid

Bye bye Normal!

Es ist unfassbar, dass seit unserem letzten Blogeintrag schon ein ganzes Semester vergangen ist!

In den Weihnachtsferien sind wir getrennte Wege gegangen. Während Richard und Katja Zeit mit der Familie in Deutschland verbracht haben, hat Tanja das gute Wetter in Florida und auf den Bahamas genossen.

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Glass Window Bridge – hier treffen sich Karibik und Atlantik

In den letzten Tagen und Wochen sind wir oft gefragt worden, wie unsere Erfahrungen in Normal waren und ob wir uns wieder für ein Auslandsstudium entscheiden würden. Die zweite Frage können wir auf jeden Fall mit ja beantworten und auch die ISU und Normal können wir empfehlen.

Auch wenn es hier in Normal und Umgebung nicht allzu viel zu erleben gibt, hatten wir genug Zeit, vor allem am Wochenende und in den Ferien den Rest der USA zu bereisen. So waren wir unter anderem  einige Male in Chicago, haben Larissa in Rolla besucht und haben ein Wochenende in der Mall of America verbracht.  Während Springbreak haben wir Besuch von unseren Familien bekommen und Tanja war in Philadelphia, Washington und bei den Niagara Fällen. Katja hat währenddessen einen Road Trip um den Lake Michigan gemacht. Richard hat die Zeit genutzt, um ein Projekt und die Korrekturen für die Uni fertig zu stellen und in Normal ein wenig zu entspannen.

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Lake Michigan im Winter

Die Ferien im März hatten wir ein bisschen nötiger als letztes Semester, da das Spring Semester ein wenig stressiger war als das erste. Das hing unter anderem damit zusammen, dass wir eine Independent Study belegen mussten, um uns unsere letzte Credit Hour zu verdienen. Leider wurde nämlich in beiden Semestern jeweils nur eine 4 Credit Hour Vorlesung auf 400er Level angeboten. Da insgesamt 15 Stunden auf 400er Level vorgeschrieben sind, heißt es Augen auf bei der Kurswahl. Auch die anderen Kurse in diesem Semester waren arbeitsintensiver und anspruchsvoller als noch im Herbst. Trotz allem haben wir die Finals Week gut überstanden und freuen uns jetzt auf die Graduation Ceremony und unseren letzten Urlaub in den USA, bevor es zurück nach Deutschland geht. Dort werden wir dann noch ein Praktikum absolvieren, um die letzten Punkte für unseren amerikanischen Master zu sammeln.

In diesem Sinne: Bye bye Normal!

Katja, Tanja und Richard

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Alltag in Milwaukee

Obwohl wir alle schon etwas rumgereist sind, haben wir uns in Milwaukee bisher eher weniger umgeschaut. Bei einer kurzen Stadtführung, dem Besuch des Kunstmuseum und mehrfachen Brauereitouren hört es bisher leider auf.Die meiste Zeit bewegen wir uns in einem engen Radius um das GermanHouse, der alle unsere Bedürfnisse zufrieden stellt. Neben der Uni befindet sich in diesem Radius vor allem ein Aldi, was besondere Wertschätzung von unserem Schwaben Eric erfährt, und das BBC; der Ortfür gute Burger, für die Vegetarier unter uns gut gesalzene Pommes, PBR (Nein, PBR ist kein billig Bier, sondern überzeugt durch geschmacksnähe zum deutschen Bier!) und guter Gesellschaft aus der Mathefakultät. Milwaukee als Bierhauptstadtgerecht zu werden fällt uns auch weiterhin nicht schwer. Mit einem Bierbrausetals Geburtstagsgeschenk ausgestattet setzt uns Marcel heute Abend mit selbstgebrauten und auf unserer Wohnzimmerlüftung gereiften Bier die Krone der Schöpfung auf (Cheers!). Weiterhin charakteristisch für das GermanHouse ist unsere politische Diskussionskultur, die von teilweise sehr konträren, dafür aber umso spannenderen Meinungen genährt wird. Um Fragen vorzubeugen: Nein; 6 Monate waren für keinen von uns genug Amerika-Erfahrung, um Verständnis für Trump-Wähler zu entwickeln.

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Unser gemeinsamer Ausflug letztes Semester während Thanksgiving führte uns über Toronto zu den Niagarafällen.

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Toronto ist – wie wir alle finden – eine sehr schöne Stadt. Sowohl historische, als auch moderne Bauten und die Nähe zum See machen einen großen Teil des Chames von Toronto aus.

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Im Gegensatz dazu haben die Niagarafälle sowohl auf kanadischer als auch amerikanischer Seite durch die typische Kommerzialisierung enttäuscht. Nichts desto trotz sind die Niagarafälle natürlich ein imposantes Naturschauspiel. Der 12 stündige Autofahrmarathon in die Heimat wurde von Klings Känguru begleitet und fand nur durch das üppige Mittagessen bei Pizzahut mit Extraportion Brownies Unterbrechung.

Der Unialltag

Der Unialltag ist im Gegensatz zum deutschen von vielen Hausaufgaben, die in die Endnote mit reinzählen, geprägt und somit lässt er in Kombination mit unseren Lehrverpflichtungen und Lehrseminar wenig Freiheiten und Freizeit. Am Ende des ersten Semesters sind jedoch durchweg sehr gute Ergebnisse herausgekommen. Um den Klischee des arbeitslustigen Deutschen gerecht zu werden, haben wir jedoch auch den Groß der Vorlesung im erstenSemester abgeschlossen und kontrastieren dies nun im zweiten Semester mit Yoga-und Tanzklassen.

Winterbreak

Den Winterbreak über haben wir 5 uns schwerfällig voneinandergetrennt.

Immanuel und Hartmut haben sich für einige Besuche und Touren im guten alten Deutschland entschieden, Marcel für einen Auto-Rundtrip mit seiner Freundin über Chicago, die Niagarafälle, Washington und New York und Eric und Nicolas haben sich mit dem Mietauto in die Südstaaten begeben.

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Die Highlights der Reisen waren das Schwimmen im Atlantik am Strand von Miami Beach, wohlwissend, dass Freunde und Familie in Deutschland frieren;

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Alligatoren in unfreiwilliger und erschreckender Nähe in den Everglades, traumhafte Strändeauf den Keys,

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die Zelebrierung des Martin Luther King Days in seiner Geburtsstadt Atlanta,

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der Konsum von diversen Zuckerwassern in der Coca Cola Welt und nicht zuletzt die Sylvesterparty im feierwütigen New Orleans.

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Las Vegas

Das erste Wochenende des neuen Semesters haben sich Immanuel, Hartmut und Nicolas auf die Reise nach Las Vegas gemacht. Von dort aus ließ es sich im knallgelbem Ford Mustang Cabriolet gut durch die Wüste zum Grand Canyon fahren. Außerdem sind in Las Vegas einige lustige Dinge passiert, z.B. hat Immanuel… Oh fast hätte ich vergessen; Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas.

Im Gegenzug werden wir sicher noch von vielen weiteren Reisen, unter anderem von denen im gerade zuende gegangenen Springbreak, in unserem nächsten Eintrag berichten können.

Viele Grüße,

Eric, Hartmut, Marcel, Immanuel und Nicolas