Missouri S&T – The Last Weeks at MS&T, Graduation and Vacation

Nun sind die letzten Wochen des Spring Semesters auch vorbei, die Graduation wurde gebührend gefeiert und der Urlaub hat auch schon gut angefangen.

Im April habe ich noch ein paar Ausflüge unternommen, unter anderem ging es noch nach St. Louis in den Zoo, in die City, auf ein Cardinals Baseball Game, nach Columbia, nach Jefferson City, auf einen Fechtwettkampf, …

Außerdem bin ich noch meine letzten Uni-Pflichten nachgegangen. Ich durfte meine Studenten auf die letzten Exams und Finals vorbereiten und diese korrigieren. Desweiteren habe ich noch meine letzten Projekte und Finals erfolgreich abgeschlossen. Das wohlverdiente Highlight war dann die typisch amerikanische Graduation Ceremony. Diese war eine sehr gelungene Feier, bei dem man das letzte Jahr noch einmal Revue passieren lassen und den Abschluss feiern konnte.

Danach ging es erstmal in den Urlaub nach Hawaii. Wir verbrachten eine Woche auf Big Island und eine Woche auf Maui. Hawaii ist auf jeden Fall eine Reise wert und so Nahe wie von der Westküste wird man Hawaii wahrscheinlich nicht mehr so schnell erreichen. Nun steht noch ein letzter Westküstentrip an, bevor es dann nach Hause ins schöne Deutschland geht.

Last but not least, bleibt mir nur noch Danke zu sagen an alle, die diesen einzigartigen USA-Austausch ermöglichen und dieses Jahr für mich zu einem der schönsten und ereignisreichsten meines bisherigen Lebens gemacht haben. Ein besonderes Dankeschön an Hajo Zwiesler und Martin Bohner!

See you soon in Ulm!

Thomas

 

Time to Say Goodbye

Mittlerweile ist auch schon das zweite Semester an der ISU vorbei und Marcus und Arne befinden sich bereits wieder in Deutschland. Während unseren letzten Monaten in den USA haben wir noch einiges erlebt, wovon wir noch gerne berichten möchten:

Nach unserem letzten Blogeintrag nahm das Semester einen ähnlichen Verlauf wie das erste. In unseren drei Vorlesungen standen wieder jeweils drei Midterms und insgesamt zwei Projekte auf dem Plan. Gemeinsam mit unseren TA-Verpflichtungen waren wir also wieder gut beschäftigt. Glücklicherweise hatten wir in der Mitte des Semesters eine Woche Spring-Break Ferien, die wir alle drei in unterschiedlichen Teilen der USA bzw. der Karibik verbracht haben:

Arne verbrachte seine Ferien mit Besuch aus Deutschland in verschiedenen Teilen Floridas. Als erster Punkt standen zwei teure aber sehr unterhaltsame Tage in Disney World Orlando auf dem Programm. Anschließend ging es weiter nach Miami. Dort hat uns vor allem Miami Beach, das super Wetter und das kubanische Essen begeistert. Das Highlight unserer Reise war eine Tageswanderung durch die Everglades, bei der wir unzählige Alligatoren und Schildkröten in freier Wildbahn beobachten konnten. Zum Abschluss sind wir dann noch über den Overseas Highway, der das Festland mit den Florida Keys verbindet, bis nach Key West gefahren.

 

 

Das erste Reiseziel für Manuel war diesmal Miami. Die Highlights waren ganz klar die Everglades und Miami Beach. Interessant ist auch, dass spanisch hier durch Einflüsse von Süd- und Mittelamerika fast weiterverbreitet ist als englisch. Nach Miami ging es raus aus den Staaten und ab auf die paradiesischen Bahamas. Neben weißen Stränden mit kristallklarem Wasser bieten die Einheimischen hier jede Menge abenteuerliche Touren an, wie zum Beispiel eine Bootstour mit Haifischfütterung. Leider hatte ich allerdings nur Zeit, zwei der Inseln zu besuchen bevor es zurück nach Normal ging.

 

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Marcus verbrachte seine Ferien in Kalifornien. Nach ein paar Tagen im wunderschönen San Francisco inklusive Alcatraz (siehe Foto) und zwei ausgedehnten Radtouren in der Bay-Area, stattete ich (wie mittlerweile wohl fast jeder Ulmer) Stefan und Anja einen Besuch in San Diego ab. Vielen Dank an die beiden noch einmal an dieser Stelle für die Übernachtungsmöglichkeit und das Zeigen der „sweet spots“ von San Diego! Besonders gut hat mir dort „La Jolla“ gefallen, wo man bei traumhafter Kulisse Seerobben aus nächster Nähe bestaunen kann. Abschließend ging es für mich mit dem Mietwagen weiter über den Joshua Tree National Park nach Los Angeles.

 

 

Aber auch unter dem Semester haben wir Zeit gefunden, um uns vom Unialltag abzulenken. Highlights waren unter anderem:

  • Starved Rock State Park: Nachdem wir den gröbsten Winter (mit weniger Schnee als befürchtet) überstanden hatten, haben wir einen Tagesausflug zum naheliegenden Starved Rock State Park unternommen. Im landschaftlich eher unspektakulären Illinois ist der Starved Rock State Park mit seinen vielen Schluchten und Canyons ein echtes Highlight.
  • Ein Wochenendausflug nach St. Louis und Springfield: St. Louis ist nach Chicago die nächstgrößte und bekannteste Stadt in der Umgebung von Normal, weshalb dieser Ausflug schon länger auf unserer to-do Liste stand. Der Blick auf den berühmten Gateway Arch war auf jeden Fall die Fahrt wert. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stopp in Springfield, der Hauptstadt von Illinois und Heimatstadt Abraham Lincolns, eingelegt. Hier befinden sich Abraham Lincolns Grab und sein ehemaliges Haus mit historisch nachgebauter Nachbarschaft.
  • Shooting Range: Für einen amerikanischen Freund und leidenschaftlichen Waffenbesitzer war es unvorstellbar, dass wir noch nie eine Waffe in der Hand gehalten hatten. Deshalb hat er uns an einem Wochenende mit zu einer Shooting Range hier in Normal genommen. Dies war eine super Gelegenheit, einen weiteren Teil der amerikanischen Kultur kennenzulernen.

 

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Zum Abschluss unseres Studiums haben wir noch an der Graduation Ceremony in der riesigen Redbird Arena (Basketball Arena) teilgenommen, was sehr beeindruckend war. Der größte Unterschied zur deutschen Absolventenfeier waren die traditionellen Roben, die alle Studenten und Fakultätsmitglieder trugen. Unsere Zeugnisse werden uns allerdings erst nach unserem Pflichtpraktikum nach Deutschland zugeschickt.

 

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Die Zeit vor unseren Praktika haben wir alle drei nochmals für eine letzte Reise genutzt. Arne ist zu Stefan nach San Diego gereist, von wo aus die beiden zu einem zweiwöchigen Road Trip durch Kalifornien und Nevada aufgebrochen sind. Manuel befinde sich derzeit auf großer Rundreise quer durch den Westen der USA. Die großen Eckpunkte sind dabei der Grand Canyon sowie der Yellowstone und Yosemite Nationalpark. Marcus hat sich mit einem Freund aus der Heimat nach Utah und Colorado in die Rocky Mountains aufgemacht, um eine weitere interessante Facette der USA zu erkunden.

 

Rückblickend sind wir uns drei alle einig, dass wir eine super Zeit in den USA verbracht haben und äußerst dankbar sind, dass wir diese Gelegenheit bekommen haben. Es war sehr beeindruckend und lehrreich, ein knappes Jahr in einem komplett neuen Umfeld zu verbringen und neue internationale Bekanntschaften zu knüpfen. Wir können nur jeden dazu ermutigen, diesen Schritt zu wagen und einen Teil seines Studiums im Ausland zu verbringen.

Dieser USA-Austausch ist unserer Meinung nach eine tolle Möglichkeit, da das Gesamtpaket nahezu unschlagbar ist und alles schon etabliert ist: Da jedes Jahr Ulmer an die Illinois-State University kommen, gestalteten sich die Vorbereitungen im Vorfeld auf unser Auslandsjahr äußerst entspannt. Neben dem Haus mitsamt der ganzen Einrichtung, konnten wir sogar das Auto von unseren Vorgängern übernehmen. Ein weiterer großer Pluspunkt war, dass wir den Masterabschluss innerhalb eines einzigen Jahres erlangen konnten, was uns teilweise neidvolle Blicke der Kommilitonen einbrachte. Durch den TA-Job, die ständigen Hausaufgaben und die Midterms waren wir zwar immer gut beschäftigt, dennoch war alles mit ein bisschen Organisation gut machbar. Außerdem sorgte die TA Stelle dafür, dass der Auslandsaufenthalt (mitsamt der Reisen, die zweifelsohne die Highlights waren) recht gut finanziert werden konnte. Des Weiteren war es äußerst interessant, das amerikanische Unisystem, welches deutlich verschulter ist als das deutsche, und das Leben auf einem so großen Unicampus aus nächster Nähe kennenzulernen.

Dementsprechend möchten wir noch einmal allen danken, die dieses Programm möglich machen, insbesondere Hajo Zwiesler und Prof. Ostaszewski.

 

Eure Redbirds,

 

Arne, Manuel und Marcus

Syracuse – von Twister und dem ewigen Eis

Hallo Freunde aus Ulm,

Wieder ist viel passiert seit dem letzten Mal. Ein ganzes Semester ist an uns vorbeigeflogen wie der Wind bei Blizzard Stella. Die schneereichste Stadt der USA hat ihrem Titel alle Ehre gemacht, satte 134.9 inches (knapp 3.5 Meter) Schnee gab es diesen Winter bei uns.

Ein Paar Weißwedelhirschkühe fanden die Winterlandschaft in unserem Garten scheinbar sehr schön:

Sehr überraschend hatten wir im Februar dann ein Wochenende mit 15 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein, welches wir gleich für Ausflüge genutzt haben. Am Samstag ging es mit ein paar Kommilitonen zum Stawberry Hill in Chittenango und am Sonntag haben wir dann die erste Fahrradtour des Jahres zum Jamesville Beach Park gewagt.

 

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Danach wurde es aber schnell wieder eisig kalt. So haben wir bei unserem Besuch bei Alex in Binghamton auch ganz schön gefroren. Dort haben wir uns bei -13 Grad und eisigem Wind die St. Patricks Parade angeschaut. Der Parade Day findet schon eine Woche vor dem eigentlichen St. Patricks Day statt und ist DAS Event in Binghamton. Im Jubiläumsjahr wurde unter dem Motto „50 Years of Irish Pride“ das irische Erbe der Stadt gefeiert.

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Die Spring Break kam, aber der Frühling kam noch nicht. Für die einwöchige Pause haben wir beide Besuch aus Ulm bekommen und sind durch veschiedene Teile der USA gereist:

Marius:

Ich habe die Spring Break mit meinen zwei guten Freunden, Felix und Flo, verbracht. Unsere Reise führte uns durch die Geschichte Amerikas  von New York City über Philadelphia nach Washington D.C.. Was mir zumindest für New York völlig neu war: Alle dieser Städte waren einmal Hauptstädte der USA.

In New York City war ich ja schonmal, aber diese Fotos muss ich auch noch zeigen. Vielleicht ist Blizzard Stella im späten März auch in Deutschland durch die Medien gegangen. Wir haben uns am Blizzardtag durch die Stadt gekämpft. Es war interessant zu sehen, wie diese riesige Stadt mit einer Naturgewalt fertig wird. Vor allem mit vielen vielen Tonnen Streusalz… Ach, und es ist schon ein bisschen verwunderlich, dass wir die einzigen Leute sind, die diesen Sonnenuntergang vom Rockefeller Center aus beobachtet haben. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir die Anweisungen des Personals erst sehr spät befolgt haben (English no good).

 

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Na, kennt noch jemand die Szene aus „Kevin allein in New York“ ?

Danach ging es für uns weiter nach Philadelphia. Das wohl wichtigste Symbol der Stadt ist die Liberty Bell, die damals zur Unabhängigkeitserklärung geläutet hat (oder auch nicht: das Museum gibt zu, dass es dafür keine Evidenz gibt).

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Seit meinem Besuch in Washington D.C. verstehe ich einige Dinge in diesem Land besser. Amerika ist eine Religion und Washington D.C. ist den Amerikanern ein Mekka. An jeder Ecke gibe es mindestens ein Denkmal. Gewohnt haben wir in Arlington, wo sich ein riesiger Militärfriedhof befindet. Auch Präsidenten oder z.B. Opfer von Apollo 1 können hier verewigt werden. An der ewigen Flamme am Grab von John F. Kennedy wird heute noch symbolisch Wache gestanden. Ordentlich überwacht wird auch das weiße Haus…

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Sabrina:

Ich bin vor Schneesturm Stella nach Florida geflohen. Dort haben Krissi, Claudi, Meike und ich die Straßen unsicher gemacht. Krissi studiert gerade selbst in den USA und die anderen beiden haben die Semesterferien in Ulm für eine kleine Rundreise durch Nordamerika genutzt.

Gestartet haben wir unseren Roadtrip im Everglades Nationalpark. Hier haben wir bei einem kleinen Spaziergang erstaunlich viele Alligatoren gesehen, teilweise sogar erschreckend nah. Später haben wir dann noch eine Airboat Tour durch die Mangroven unternommen. Dabei haben sich die Alligatoren leider nicht blicken lassen, dafür hatten wir aber einen umso unterhaltsameren Guide mit sehr freundlichem Südstaatenakzent.

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Na, wo ist das Krokodil ?

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Am Golf von Mexico haben wir es uns am Strand gut gehen lassen und sogar ein paar Delfine gesehen.

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Danach ging es zurück durch die Everglades Richtung Key West. Leider hat uns hier das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund von Unwettern wurden jegliche Wasseraktivitäten verboten und wir mussten die Insel wieder verlassen ohne das drittgrößte Korallenriff der USA gesehen zu haben.

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Den letzten Tag haben wir dann in Miami verbracht, wo uns besonders Little Havanna begeistert hat. Tatsächlich fühlt man sich hier wie in Kuba. Kleine Restaurants mit typisch kubanischem Essen, Zigarrenläden und natürlich Livemusik in jeder Bar.

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Nach dieser Woche im Warmen, habe ich noch meine Schwester Valerie in New York getroffen. Und auch wenn dies schon mein vierter Besuch in dieser beeindruckenden Stadt ist, gibt es doch jedes Mal etwas Neues zu sehen. So habe ich es endlich geschafft einmal über die berühmte Brooklyn Bridge zu laufen. Und auch Williamsburg, das unglaublich lässige Hipsterviertel von Brooklyn, hatte ich vorher noch nicht erkundet.

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Zurück in Syracuse bekamen wir dann Besuch von Meike und Claudi. Da Syracuse sich mit Dauerregen leider nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, wurde es ein eher gemütliches Wochenende mit vielen Brettspielen und leckerem Kuchen.

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Nachdem unsere Besucher wieder weg waren hat dann auch endlich der Frühling angefangen.

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Die ersten richtigen Frühlingstage haben wir für einen Ausflug  mit Sean zur schönen Stadt Ithaca genutzt. In Ithaca gibt es atemberaubende Wasserfälle, Hollywoodschaukeln am endlosen Cayuga Lake und nicht zuletzt die berühmte Ivy League School „Cornell University“. Aber vor allem: viel viel Eiscréme.

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So langsam rückte das Ende des Semesters nahe, aber sonderlich viele Klausuren hatten wir nicht. So konnten wir die Angebote der Universität noch voll ausnutzen, wie zum Beispiel das Picknick, was die Graduate Student Organization jedes Semester abhält. Auf in-action Fotos auf der Slackline verzichten wir an dieser Stelle, aber wir haben natürlich eine sehr gute Figur gemacht.

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An dieser Stelle müssen wir auch nochmal das Inn Complete erwähnen, in dem wir jeden Mittwoch Abend gegessen und mit unseren Mitstudenten getratscht haben. Hier ein Bild, das ursprünglich nicht dazu gedacht war, das Inn Complete je zu verlassen.

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Im Inn Complete haben wir uns auch entschlossen, einen Hawaiian Shirt Day einzuführen, zu Ehren einer unserer Professoren.

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Dann hieß es auch schon Abschied nehmen von allen, die wir so lieb gewonnen haben. Ein bisschen Bowle hat geholfen, das ganze nicht zu sentimental zu lassen.

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Die Zeit ging schneller rum als wir dachten und am Ende standen noch ein paar Dinge auf unserer Syracuse-Liste, die wir noch nicht gesehen haben:

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Onondaga Lake

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Little Italy in Syracuse

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Ähm, diese kleine Unregelmäßigkeit erklären wir unten…

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Fort Ontario in Oswego, NY

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Labrador Hallow Unique Area in Fayetteville, NY

Was es mit dieser merkwürdigen Ampel in Tipperary Hill auf sich hat: In den Zeiten der ersten Ampeln war im irisch geprägten Syracuse die Tatsache, dass das britische Rot über dem irischen Grün ist, nicht besonders beliebt. Einige der ersten Ampeln wurden mit Steinwürfen zerstört. Der einzige Ausweg: Einfach umdrehen.

Das letzte große Syracuse-Erlebnis war die Graduation. Wir fanden die Veranstaltung einfach super ulkig und sind jetzt auch ohne Zweifel textsicher in der amerkanischen Nationalhymne. Ein großes Highlight war die Rede bei unserer Graduation, gehalten vom inspirierenden Aktivisten Vernon E. Jordan Jr., einer tragenden Figur des Civil Rights Movement. In seiner Rede nahm er überraschend explizit Bezug auf die aktuelle politische Situation in der USA.

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Na und wo ist das hier ? IMG_20170520_134914

Das, liebe Freunde, ist ein frühlingshafter Ausblick vom Ulmer Science Park 2 auf Blaustein. Wir haben in diesem letzten Jahr so viele schöne Dinge gesehen, aber man sollte niemals vergessen, dass es zu Hause mindestens genau so schön ist.

Wir verabschieden uns hier schonmal, unten sind noch ein Paar allgemeine Bilder, die wir unbedingt noch mit euch teilen müssen. Dankeschön an alle, die dieses Programm möglich machen und dankeschön an alle, die an uns gedacht haben.

Bis demnächst,

Marius und Sabrina

 

 

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Das ist unsere Küche. Aber keine Sorge, beim Kochen hatten wir normales Licht!

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Schon 0.25 Meilen (= 400 Meter… ) gewandert! Weiter so…

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Souvenirs… (= $60 für Kühlschrankdeko… )

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Californians don’t get it!

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Wahr oder Falsch: In der USA verkauft man frittierte Butter an Essensständen… Naja, wie würden wir auf sowas kommen wenn’s nicht wahr wäre …

Graduation unter Palmen

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Seit unserem letzten Blogeintrag im Januar war natürlich viel los hier, und nicht nur, dass wir jetzt schon fertig mit der Uni sind und graduierte Master sind!

Fangen wir also mal mit der Arbeit vor dem Vergnügen an:

Uni, Kurse und Masterarbeit

Unsere Masterarbeiten haben wir bereits Anfang April fertig geschrieben und verteidigt. Im Endeffekt waren wir beide sehr zufrieden mit unseren Research Themen und unseren Betreuern. Eine Abschlussarbeit zu schreiben war für uns eine gute Abwechslung zum normalen Kursalltag an der Uni, aber natürlich waren wir auch froh als alles geschafft war. Den Rest des Semesters konnten wir uns also auf unsere eigenen Kurse und die Tutorenstelle konzentrieren. Mit jeweils 2 Kursen und der Tutorenstelle für Calculus III war es aber durchaus überschaubar und kein allzu stressiger aber sehr erfolgreicher Semesterendspurt. Der Graduation am vergangenen Freitag stand also nichts mehr im Wege:

Feierlich mit Hut und Robe waren wir natürlich bei der Commencement Ceremony mit dabei! Auch wenn eine Schar scheinbar nie endender Psychologie- und Biologie-Studenten die Ceremony ganz schön in die Länge gezogen haben, war es ein tolles Gefühl ganz im amerikanischen Stil und zusammen mit Freunden den Abschluss zu feiern! Und das nicht zu knapp …

Womit wir also schon beim Vergnügen der letzten Monate angekommen sind:

Enjoying Life

Trotz viel Arbeit an der Uni blieb uns noch genügend Zeit, um das Leben in und um San Diego und an der Westseite der USA zu genießen. Mit vielen Wochenendtrips und vielen Besuchern wurde es uns hier nie langweilig und viel zu schnell verging die Zeit …

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Natürlich war Ende März auch noch Springbreak, worauf jeder Student hier ein bisschen hinfiebert, sodass wir auch Zeit für längere Reisen hatten:

Anja

Für die Woche Springbreak habe ich mit Freunden einen Trip zum Grand Canyon, Horseshoe Bend, Bryce Canyon, Zion Nationalpark und, last but not least, LAS VEGAS gemacht! Eine tolle Reise mit vielen neuen Impressionen und der Gelegenheit für schöne Wanderungen!

Stefan

Noch während der Uni, ging es für mich Anfang März für eine Woche mit der Pep Band zum Abschluss der Basketballsaison für ein Turnier nach Las Vegas. Und eine Woche Vegas ist wirklich sehr verrückt! Die Zeit in der Pep Band war wirklich einmalig hier in San Diego und ich kann es nur jedem Nachfolger mit Instrument hier in San Diego wärmstens ans Herz legen.

Über Springbreak ging es für mich dann nach San Francisco zusammen mit Tamina, einer Freundin aus Ulm. Und ich habe mich sofort in San Francisco verliebt! Eine wirklich schöne Stadt, die sehr lebendig ist und wo es sehr viel zu entdecken gibt. Nur das Wetter dort kann normalerweise nicht mit San Diego mithalten, aber der berüchtigte Ulmer Nebel, den es auch in San Francisco gibt, blieb uns erspart und wurde durch Sonnenschein ersetzt!

Mit zwei erfolgreichen Halbmarathons sprintete ich dem Semesterende entgegen 🙂

West Coast, Best Coast

Aber die große Zeit des freien Reisens fängt natürlich jetzt erst so richtig an. Zur Zeit sind schon Thomas aus Rolla und Arne aus Normal zu Besuch, mit denen wir dann jeweils zusammen unterwegs sind. Stefan und Arne machen einen Roadtrip zusammen durch die Nationalparks und mal wieder nach Vegas, bevor es für Stefan alleine dann weiter nach Mexiko geht. Anja bereist mit Thomas das wunderschöne Hawaii und bricht anschließend auf einen großen Roadtrip an der Westküste auf. West Coast, Best Coast!

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Bleibt uns also nur noch ein großes Dankeschön an alle auszusprechen: an unsere Freunde und Familien, an eine tolle Crew von Ulmer USA-Fahrern, an Gary unseren zuverlässigen Kleinwagen, und vor allem an alle, die diesen genialen USA-Austausch möglich machen, besonders an die Initiatoren Professor Don Lutz und Hajo.

Thanks for everything! See you in Ulm!

Anja & Stefan

 

Missouri S&T – Finally, it’s Spring Break

Es ist mal wieder an der Zeit, dass ich (Thomas) mich aus dem gemütlichen Rolla melde. Schon ein paar Monate sind seit meinem letzten Blogeintrag vergangen, und es ist so einiges passiert: ein Trip entlang der schönsten Küstenstraße der Welt, dem Highway 1, Erklettern der Dunn’s River Falls mit Fabian Hambüchen, Wandern an dem atemberaubenden Grand Canyon, eine Nacht in der Fantasiestadt Las Vegas, eine Menge Uni-Alltag und so vieles mehr.

Aber der Reihe nach. Im November letzten Jahres stand für mich wieder ein Fechtwettkampf auf dem Programm. Diesmal war es ein Heimspiel in Rolla, das sehr erfolgreich verlief und eine Menge Spaß gemacht hat.

Unmittelbar danach begann die wohlverdiente Thanksgiving Break. Diese nutzte ich, um mit Anja einen Westküstentrip zu machen. Es ging auf dem Highway 1 von San Francisco nach San Diego. Das ist eine unglaublich schöne Route (zum Nachmachen unbedingt zu empfehlen)!

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Im Dezember standen dann noch die Finals, Projekte und viel Korrigieren auf dem Plan. Das ging jedoch wie im Flug vorbei, da man sehr beschäftigt war. Damit beschloss ich erfolgreich mein erstes Semester an der MS&T.  Kurz darauf ging es dann in die lang ersehnte Winter Break. Zuerst führte mich mein Weg nach Chicago. Dort traf ich mich mit Anja und wir verbrachten ein paar schöne Tage in „the Windy City“. Danach zog es auch mich nach Milwaukee, um mit der „Ulmer Familie“ Weihnachten zu feiern. Darüber wurde ja schon reichlich berichtet, auch ich kann mich nur noch einmal bei der MKE Crew für die Gastfreundschaft bedanken!

Im Anschluss entflohen wir dem kalten Winter in Milwaukee und machten uns auf den Weg in die kuschelig warme Karibik. Darüber hat Anja schon ausführlich in It never rains in Southern California… berichtet, deshalb belasse ich es an dieser Stelle bei ein paar Bildern.

Die Winter Break verging wie im Flug und so ging für mich das zweite Semester an der MS&T Mitte Januar wieder los. Nun stand die Masterarbeit auf dem Programm. Auf diese konnte ich mich ganz gut fokussieren, da ich sonst nur noch eine Vorlesung höre und an einem Research-Seminar teilnehme. Natürlich bin ich auch wieder als TA tätig. Ich darf mich wieder um Calculus II kümmern, sodass ich mir ein bisschen Arbeit sparen kann, da ich letztes Semester auch schon Calculus II-TA war und dadurch schon vieles vorbereitet ist. Aber ich musste mich auch etwas beeilen mit der Masterarbeit, denn wenn man in Rolla bei der Graduation Mitte Mai mitlaufen will, muss die Masterarbeit und alles drum herum Anfang April abgeschlossen haben. So waren die Monate Januar, Februar und März sehr intensiv und ich war mit der Masterarbeit gut beschäftigt. Zwischendurch war jedoch auch noch ein bisschen Zeit für ein paar andere Freizeitbeschäftigungen. So ging es unter anderem auf ein NHL-Spiel der St. Louis Blues.

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Sonnenuntergang an der MS&T

Nach vielen langen Nächten und harter Arbeit habe ich es tatsächlich geschafft meine Master Thesis Mitte März erfolgreich zu verteidigen. So steht nun meiner Graduation Mitte Mai nichts mehr im Wege und ich freue mich schon sehr darauf, dieses Event selbst miterleben zu können.

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Passend zu dem feierlichen Anlass stand das St. Pat’s Wochenende auf dem Programm, welches in Rolla immer das Highlight des Jahres ist und an dem sehr viel geboten wird.

Eine Woche später war es auch schon so weit, die lang herbeigewünschte Spring Break stand vor der Tür.  Diese wurde natürlich wieder zum Reisen genutzt. Anja und ich machten einen Trip zum Grand Canyon, Brice Canyon, Zion National Park and Las Vegas.

Nun bin ich wieder in Rolla angekommen und es stehen die letzten 6 Wochen des Semesters an. Die Zeit vergeht wie im Flug, das Abenteuer Auslandsjahr USA neigt sich dem Ende zu. Jetzt heißt es die verbleibende Zeit noch so gut es geht zu genießen.

Viele Grüße in die Heimat und bis demnächst!

Thomas

Über BeaverTails, Justin und Ice Hockey

Nun ist es also auch für uns mal wieder Zeit, uns aus dem schönen Waterloo in Kanada zu melden. Während der Rest ja langsam schon wieder an die Rückkehr in die Heimat denkt, sind wir beide auf jeden Fall noch eine Weile hier, Thorsten bis August/September und Florian wohl mindestens bis Weihnachten.

Seit unserem letzten Blogeintrag haben wir schon eine ganze Menge Ausflüge unternommen und dabei verschiedene interessante Eindrücke sammeln können. Nachdem uns Sabrina und Marius aus Syracuse Ende November einen kurzen, aber sehr netten Besuch abgestattet hatten, war Florian kurze Zeit später mit ein paar Freunden in Ottawa. Bedauerlicherweise konnte Thorsten die Gruppe nicht begleiten, da er noch fleißig seinen universitären Pflichten nachzugehen hatte, die bis kurz vor Weihnachten andauerten.

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Prüfungszeit in Waterloo

Da Ottawa Kanadas Hauptstadt ist, gab es dort das sehr schön an einem großen Kanal gelegene Parlament zu bewundern. Florian nahm dort an einer Führung teil, bei der er sich ein genaueres Bild vom Alltag der kanadischen Regierungsmitglieder machen konnte. Außerdem standen neben dem höchsten kanadischen Gerichtshof, auch beispielsweise die Besichtigung der Privatresidenz von Justin Trudeau und das Kosten des kanadischen Süßgebäcks „BeaverTail“ auf seiner To-do-Liste.

Weihnachten selbst haben wir dann wieder zusammen mit anderen Ulmern in Milwaukee verbracht, worüber in vorhergehenden Beiträgen unserer Studienfreunde schon ausführlich berichtet wurde (auch von uns an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die wundervollen Gastgeber 🙂 ).

Auf dem Rückweg nach Kanada waren wir noch zwei Nächte in Chicago. Leider war es uns nicht möglich einen längeren Trip in dieser Zeit zu unternehmen, da das Wintersemester an unserer Universität bereits direkt nach Neujahr mit neuen Herausforderungen auf uns wartete. Nichtsdestotrotz, haben wir unseren Aufenthalt in Chicago sehr genossen und sind definitiv Fans der Metropole mit der berüchtigten Hochbahn geworden. In der Stadt gibt es eine ganze Menge zu sehen, zu den Highlights gehören unter anderem ein großer kostenloser Zoo, der mit schrecklich kitschigen Lichtergirlanden die Weihnachtszeit zelebriert, und die sogenannte „Bean“, ein großes Gebilde aus Spiegelglas, in der selbstverständlich auch wir ein Selfie schießen mussten. Sonst gibt es natürlich noch eine Vielzahl von Wolkenkratzern und Firmengebäuden zu sehen, die das Stadtbild und die Skyline bestimmen und auch die überall sichtbaren, Jazz spielenden Straßenmusikergruppen fallen auf.

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Wohlbehalten zu Hause angekommen, kosteten wir dann die letzten freien Tagen, bevor der Universitätsbetrieb wieder anfing, nochmals richtig aus, indem wir eine geniale Silvesterparty in unserem trauten Heim organisierten. In der nächsten Zeit spielten sich unsere gemeinsamen Aktivitäten vor allem in und um Waterloo herum ab, wobei wir als eingefleischte American Football Anhänger insbesondere der Super Bowl Nacht Anfang Februar entgegenfieberten (ja auch in Kanada wird das eifrig verfolgt).

Einen weiteren Ausflug haben wir erst letztes Wochenende unternommen. Nachdem Thorsten mit einer Freundin bereits Anfang der Woche nach Ottawa gefahren war, um den verpassten Aufenthalt im letzten Jahr in dieser tollen Stadt nachzuholen, ist Florian für das Wochenende in Kingston hinzugestoßen. Dort waren wir unter anderem in einer „Hockey Hall of Fame“, also einer Art Museum, in dem Eishockeyspieler vergangener Jahrzehnte gewürdigt werden. Außerdem haben wir die Stadt, die wegen ihrer unzähligen Kirchen und Gebäuden aus Kalkstein berühmt ist und deshalb auch „Limestone City“ genannt wird, und einen nahegelegenen Naturpark erkundet.

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Auf dem Weg nach Hause besuchten wir darüber hinaus noch die sehenswerte Universitätsstadt Guelph. Hier konnten wir zum krönenden Abschluss unseres „Ice-Hockey-Weekends“ zufälligerweise einem dramatischen Eishockeyspiel beiwohnen.

Generell beherrscht die Universität zu großen Teilen unseren Alltag. Thorsten hört im aktuellen Wintersemester drei Vorlesungen. Diese behandeln spezifische Thematiken des quantitativen Risikomanagements, der Finanzmathematik und der Extremwerttheorie. Neben Übungsblättern, Zwischenprüfungen und Projekten in diesen Kursen, stehen natürlich am Ende des Semesters im April auch die Hauptklausuren an. Kombiniert mit dem TA Job, der, wie letztes Semester, wieder diverse Pflichten, wie dem Halten von Tutorien und Office Hours oder dem Korrigieren und Beaufsichtigen von Klausuren, für zwei Bachelorveranstaltungen beinhaltet, ist man dann doch ganz gut über das gesamte Semester hinweg ausgelastet.

Florian hat stattdessen in seinem Forschungsprojekt angefangen und macht dieses Semester nur einen Kurs. Er hat danach seine Kursanforderungen erfüllt und kann sich voll seiner Forschungsarbeit widmen. Im Sommer hat er außerdem die Möglichkeit, an einer Konferenz und einem Workshop teilzunehmen.

Sonst geht es uns beiden aber auf jeden Fall gut hier. Den kanadischen Winter in diesem Jahr, der im Herbst als überaus brutal angekündigt wurde, haben wir auch, dank gutem Schuhwerk und warmer Jacke, wunderbar überstanden. Wobei man dazusagen muss, dass die Prophezeiung, trotz jeder Menge Schnee und Perioden mit sehr niedrigen Temperaturen und eisigem Wind, sich nicht komplett bewahrheitet hat und wir eher einen für kanadische Verhältnisse normalen Winter erleben durften.

So langsam wird es sogar ein bisschen wärmer und wir freuen uns darauf, bald wieder ein bisschen mehr frische Luft zu schnuppern und vielleicht bald einen Nationalpark unsicher machen zu können.

Das soll es erst mal aus dem wunderschönen Kanada gewesen sein und damit senden wir viele liebe Grüße an alle, die bis zum Ende dieses Eintrags durchgehalten haben 😀 Cheers!

abschluss

It never rains in Southern California…

… dachten wir zumindest! Und so fielen viele der letzten Wochenenden sprichwörtlich ins Wasser! Aber zunächst einmal von Anfang an, denn seit unserem letzten Bericht ist schon einige Zeit vergangen.

Unser erstes Semester an der SDSU:

Nach unseren Trips über Thanksgiving hieß es dann noch einmal 3 Wochen pauken und Projekte bearbeiten. Die Zeit ging jedoch schneller vorbei als man dachte und so kamen auch schon die ersten Besucher aus Illinois bevor wir überhaupt mit unseren Finals fertig waren. Was für ein Glück, so konnten auch die Klausuren der Calculus III-Studenten mit tatkräftiger Unterstützung korrigiert werden. Insgesamt endete das Semester für uns sehr zufriedenstellend. Und auch der Abschied von unseren Studenten war sehr rührend, da sie sich bei uns für dieses tolle Semester bedankt haben, was auch später in unseren Evaluationen nochmal sichtbar war, z.B.:

Stefan:

  • Stefan was great at explaining concepts, better than the actual instructor. I would of rather had him teach the course if i was being honest. He explained things conceptually and applied it in a timely manner. I honestly probably learned 95% of the subject from him.
  • Knew the material backwards and forwards

Anja:

  • Anja is an absolutely amazing TA, she teaches everything so well that it almost makes the problems seem easy. She has a great attitude and is always smiling and laughing which is nice to see in a TA or a professor. Without her small section I probably would not have done as well as I did in the class. I came to her office hours a few times and she does very well at going from student to student and helping everyone in a timely manner. It was a pleasure having her as my TA.
  • extremely good-looking

Da freut man sich doch direkt darauf auch im neuen Semester als TA arbeiten zu dürfen! Doch mit Beginn der Winter Break trennten sich auch unsere Wege für die nächsten 4 Wochen erst einmal.

Stefan

Bei Sonnenschein und Frühlingstemperaturen wollte im Dezember hier in San Diego noch nicht so wirklich Weihnachtsstimmung aufkommen.  Aber spätestens nachdem Anja und ich den Christbaum aufgestellt hatten und ein bisschen weihnachtlich dekoriert hatten, freuten wir uns umso mehr auf unsere verdienten Ferien und das Weihnachtsfest! Vorher habe ich mit Besuch aus Ulm und Illinous noch San Diego erkundet und auch noch einen Trip zum Joshua Tree National Park eingelegt.

Während Anja sich für authentisches Weihnachten in der Kälte entschieden hatte, habe ich zusammen mit Arne und Besuch aus Deutschland Weihnachten in San Diego gefeiert, bevor es am nächsten Tag dann gemeinsam weiter nach Las Vegas ging. Eine verrückte Stadt und definitiv nicht mein letzter Besuch, mein Statistik-Studium hat sich nämlich sogar ein bisschen bezahlbar gemacht! Aber Las Vegas ist auch perfekter Ausgangspunkt für eine Tour durch die Nationalparks in der Umgebung. Erster Stop: Death Valley National Park!

Danach ging es für Steffi und mich weiter zum Grand Canyon, dem Antelope Canyon & Horseshoe Bend und schließlich weiter zum Bryce Canyon. Wir hatten vorher etwas Respekt vor dem Schnee und der Kälte, aber das traumhafte Panorama vom Grand Canyon und dem Bryce Canyon im Schnee werde ich wohl nie vergessen. Also auf jeden Fall auch eine Empfehlung für den Winter-Break der nächsten Studenten aus Ulm!

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Über Silvester reisten wir für eine Woche nach Hawaii, Big Island. Die Normal Guys haben ja schon fleißig darüber geschwärmt. Wirklich eine geniale Insel und eine unvergessliche Reise! Eines der Highlights ist dort natürlich das Lava-Spektakel und der Volcanoes National Park, aber auch die traumhaften Eindrücke unter Wasser beim Schnorcheln mit bunt schillernden Fischen, Meeresschildkröten und Delfinen!

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Anschließend ging es für mich alleine weiter. Zuerst für eine Nacht nach Miami, wo ich Albert, Viet, Alex und Marius für eine Nacht getroffen hab und anschließend für eine weitere Woche nach Ecuador, um alte Freunde und Familie zu besuchen.

Anja

Ich habe mich dazu entschlossen, das Weihnachtsfest mit der ‚Ulmer Familie‘ in Milwaukee zu feiern und da Chicago nicht weit entfernt ist, habe ich mich dort mit Thomas zum Sightseeing getroffen. Wir hatten erstaunlich viel Glück mit dem Wetter, es war sonnig und nicht allzu kalt, auch wenn es natürlich zunächst einmal ein Kälteschock für mich war.

So sind wir bei tollen Wetterbedingungen auf den Willis Tower und haben zu Fuß die Stadt erkundet. Natürlich darf bei einem Besuch in Chicago auch die Deep Dish Pizza nicht fehlen. Ein ganz besonderes Highlight der Reise war der Christkindlmarket in Chicago. Nach den Erfahrungen zum Oktoberfest in San Diego, hatte ich keine großen Erwartungen an einen Weihnachtsmarkt in den USA. Dieser Weihnachtsmarkt jedoch ist recht authentisch gehalten und deshalb auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn die Glühweinpreise nicht mit deutschen Preisen vergleichbar sind. Um sich auch mal den Broadway ein bisschen genauer anzuschauen, sind wir zum Musical ‚Phantom der Oper‘ gegangen. Und als naturwissenschaftlich Begeisterte hat es uns auch ins Museum of Science and Industry gezogen. Das Museum war jedoch mehr auf Erleben als auf Wissensvermittlung angelegt. Zu unserem Erstaunen gab es dort auch eine Weihnachtsbaum-Ausstellung, bei der Bäume ländertypisch dekoriert wurden; der Baum im Bild soll übrigens der typisch deutsche Christbaum sein. Bei unserer Erkundungstour durch Chicago trafen wir zufällig auf Marius und Asterix, die natürlich auch auf ihrem Weg zum großen Wiedersehen nach Milwaukee einen Zwischenstopp in Chicago eingelegt haben.

Über Weihnachten in Milwaukee haben die anderen bereits schon berichtet, deshalb an dieser Stelle nur noch mal ein großes Dankeschön an die Milwaukeeaner für die große Gastfreundschaft! Es war einfach einmalig, dass ein Großteil der USA-Teilnehmer für Weihnachten vereint war! Da nach einer Woche Kälte nun aber doch genug war mit warm einpacken, machten Thomas und ich uns auf den Weg in die Karibik, erster Stop: Dominikanische Republik.

Nachdem wir erst einmal in die Business Class upgegradet wurden, weil der Flug überbucht war, kamen wir bei schwülem Klima in Punta Cana an. Wir wollten noch ein paar Tage in der Dominikanischen Republik verbringen bevor wir uns mit dem Kreuzfahrtschiff auf zum Inselhopping machten. Der Vorteil bei dieser Reise war, dass wir mit einem deutschen Schiff unterwegs waren und ja, das bedeutet: deutsches Essen! Endlich wieder Brot, und all das, was man hier doch über die Monate sehr vermisst hat. 2 Wochen lang schipperten wir also durch das Karibische Meer mit Stops in Jamaika, Mexiko, Belize, Kaiman-Inseln, St.Kitts, St. Maarten, Dominikanische Republik und unternahmen Wanderungen, schauten uns Maja-Stätte an, machten eine Bootstour durch den Regenwald, stiegen an Wasserfällen hoch, besuchten eine Schildkrötenfarm, waren am Hells Post Office, am berühmten Maho Beach, usw. Den besten Eindruck vermitteln höchstwahrscheinlich die Bilder.

Die knapp 4 Wochen gingen dann doch schneller vorbei, als wir gehofft hatten und so ging es auch für mich wieder zurück nach San Diego.

Unser zweites Semester an der SDSU

Mittlerweile ist das zweite Semester an der SDSU in vollem Gange. Nach viel organisatorischem Aufwand, der zu erledigen ist um in diesem Semester zu graduieren, können wir uns nun voll und ganz auf unsere Masterarbeit konzentrieren. Neben der Masterarbeit sind wir beide wieder als Calculus III-TAs angestellt und können uns damit einiges an Vorbereitungsaufwand sparen. Außerdem müssen wir auch noch weitere Kurse hören.

Anja

Ich höre dieses Semester die Kurse ‚Applied Fourier Analysis‘ und ‚Numerik von Partiellen Differentialgleichungen‘ und belege noch ein weiteres Seminar ‚Careers in the Sciences‘. Das Seminar ist recht interessant, da wöchentlich Speaker aus verschiedenen Firmen eingeladen werden, die von aktuellen Forschungsthemen und ihrem Werdegang berichten. Die beiden Vorlesungen sind eine gute Ergänzung zu bereits erworbenem Wissen aus theoretischen Kursen in Ulm.

Stefan

Ich habe mich für die Kurse ‚Monte Carlo Simulation‘ und ‚Data Mining‘ entschieden. Bei beiden Kursen steht die Anwendung im Vordergrund. Obwohl ich schon ähnliche Kure in Ulm gehört habe, lerne ich also jetzt mal, wie man es tatsächlich auf Daten anwendet und in R programmiert. Außerdem muss man als Master in Statistics auch ein Seminar besuchen, wo Researcher und Gastprofessoren Vorträge halten. Der Aufwand mit nur zwei Kursen ist dieses Semesters eher überschaubar, dafür muss man eben etwas mehr Energie in die Masterarbeit stecken.

Neben Uni wollen wir aber auch unsere letzten Monate in San Diego genießen, und soweit es uns das Wetter erlaubt, nutzen wir dazu auch jede Gelegenheit.

Und wenn uns die Sehnsucht nach deutschem Essen mal wieder packt, dann gehen wir zum Kaiserhof Biergarten und gönnen uns Sauerbraten, Schnitzel, Gegrilltes Hähnchen, Spätzle, Semmelknödel, Blaukraut, Linsensuppe und gutes deutsches Bier!

In diesem Sinne stoßen wir mit ein oder zwei großen Schlücken auch mit auf das 50-jährige Jubiläum der Universität Ulm an, die am 25. Februar Geburtstag feiern durfte. Und damit liebe Grüße von der Westküste in die Heimat!

Stefan und Anja